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Tiergestützte Therapie
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Warum Lamas?

Seit etlichen Jahren besuche ich Ronald Guldenschuh und seine Partnerin, Petra Mellert, die im elsässischen Jura eine Lamazucht betreiben. Von ihnen durfte ich viel über diese wunderbaren Tiere lernen. Die Lamas faszinieren mich durch ihr fabelwesenähnliches Aussehen und ihre sanftmütige, freundliche aber auch distanzierte Art.

Mehr Informationen über Lamas erhalten Sie über meine Linkliste unter www.blue-lamas.com

Im Laufe der Zeit führte ich verschiedene Menschen zum Hornihof und sah welchen hohen „Aufforderungscharakter“ diese Tiere auf die Menschen ausübten und wie positiv sich der Umgang mit den Tieren auf diese Menschen auswirkte.


Im Beispiel:

Kleine (und auch große) „Rabauken“ zeigten sich besonders einfühlsam im Kontakt mit den Lamas. Sie wurden plötzlich sehr aufmerksam und ruhig beim Beobachten der Lamas.

Schnell und handlungsorientiert beim Treiben und Einfangen der Tiere. Plötzlich wurden Stärken und Ressourcen dieser Kinder und Jugendlichen sichtbar, die sie im Alltag nicht zu zeigen vermochten.

Angefangen über die Einhaltung von Regeln und Absprachen im Umgang mit den Lamas oder auch menschlichen „Aktionspartnern“, bis hin zum Führen eines Lamas durch einen Parcours, wobei man angemessene Durchsetzungskraft (eben Führungs-Qualitäten) beweisen musste.

Eltern, die diese „verschütteten“ Ressourcen bei ihrem Kind beobachten konnten, waren wieder in der Lage, ihrem Kind echte Anerkennung und Lob entgegen zu bringen.


Im weiteren Beispiel:

Bei älteren und auch demenziell erkrankten Menschen konnte ich eine ebenso hohe Motivation und Wachheit im Kontakt mit den Tieren erleben. Erinnerungen wurden wach, Assoziationen geknüpft, Gespräche kamen auf, Freude und Fürsorge zeigte sich in den Gesichtern, der sonst scheinbar teilnahms– und interesselosen alten Menschen.

In dieser Entspannung und Freude, die durch den Umgang mit den Lamas und in der Interaktion mit den Mitmenschen entsteht, ist es möglich, gezielt positive Lernsituationen mit hoher Eigenmotivation zu schaffen. Diese führen meist zur nachhaltigen Speicherung und erzeugen Selbstvertrauen, das oft anhaltende positive Veränderungen der Eigensteuerung und im zwischenmenschlichen Beziehungsverhalten bewirkt. Diese Erkenntnisse setze ich für die Behandlung meiner Klienten in meinem Konzept der tiergestützten Therapie mit Lamas um.

In der Therapiesituation arbeite ich sowohl mit dem Klienten in der Einzelsituation als auch in der Gruppe Gleichaltriger, oder zusammen mit Eltern oder anderen Bezugspersonen. Die Arbeit in der Gruppe ermöglicht ein schnelleres Erreichen des Transfers des Beziehungsverhaltens auf die zwischenmenschliche Situation.

Die tiergestützte Therapie mit meinen Lamas kann bei Klienten aus allen Bereichen meines Behandlungsspektrums angewendet werden. Aufgabenstellungen und Aktionen mit den Lamas beziehen sich auf die entsprechende Problematik des Klienten, die im Erstgespräch erfasst wird. Nach einer kurzen Beobachtungsphase erstelle ich dann einen zielgerichteten, handlungsorientierten Behandlungsplan.
Zur Bewusstmachung und Bearbeitung von bestimmten Verhaltensstrategien kann die Videoarbeit hinzugezogen werden.


Der Einsatz der Lamas als Therapietiere kann innerhalb einer ärztlich verordneten ergotherapeutischen Behandlung in Kombination mit den anderen hier genannten Behandlungsmethoden erfolgen.

Selbstzahler dürfen sich gerne auch im Kontakt mit den Lamas erfahren und ebenso an Ihren individuellen Zielen in der Interaktion mit den Tieren arbeiten.

Die von mir eingesetzten Tiere sind natürlich entsprechend haftpflichtversichert. Sie sind nach tiermedizinischen Richtlinien geimpft und frei von übertragbaren Krankheiten. Auch ein erhöhtes Allergierisiko wie bei Katzen oder Hunden ist durch Lamas bisher nicht bekannt.

Für Menschen deren Mobilität es nicht erlaubt zu den Tieren zu gelangen, ergibt sich durch die einfache Möglichkeit des Lamatransports ein Besuch der Tiere in der entsprechenden Institution.